Bei „Transiente Ströme“ lösen sich Formen auf wie Wasser in Bewegung, wie Licht, das durch ein zerbrechliches Prisma fällt. Die abstrakten Kompositionen fließen, sie atmen, sie wandeln ihre Konturen, als wollten sie selbst die Grenze zwischen Ruhe und Bewegung hinterfragen – ein visueller Atemzug zwischen Statik und Fluss. Die Bilder erscheinen wie eingefrorene Augenblicke eines Stroms, der sich gleichzeitig hebt um sich im gleichen Moment wieder verflüchtigt Sie erinnern an das flirrende Pulsieren von Energie, die keine festen Bahnen kennt.

Dieses Projekt ist weniger eine Serie von statischen Objekten als vielmehr eine Momentaufnahme von Veränderung: Es geht um das Flüchtige, das Übergängliche, das nicht zu fassen ist. In den farblichen Texturen aus türkis, gold und elfenbein schwingt etwas wie ein innerer Dialog zwischen Kraft und Zerbrechlichkeit. Strömungen, die sich begegnen, sich verweben, auseinanderlaufen und wieder zusammenfinden.
Verläufe, die sich auflösen, um neue Zuordnungen zu öffnen; Flüsse, die mehr sind als nur Linien, mehr sind als nur Farbe. Die Serie lädt ein, Momente der Transformation wahrzunehmen, Augenblicke, in denen Energie und Form sich begegnen, kurz aufleuchten und dann im inneren Rückkopplungsecho weiterschwingen.