erde wird geöffnet.nicht aus hunger,sondern aus bereitschft. schönheit, immer nah,sie entsteht im schatten der hände,wartet im krümeligen widerstand des bodens. nahrung der seeleist kein gegenstand.sie nährt,wenn geduld warm genug wird. gefangenschaftals raum,in dem form lernt,sich selbst zu verlassen. innerer garten,kein besitz.nur arbeit,die lebt. manches erscheintohne absicht,wächst ...
das leben fälltnicht sanft. es kippt über dich,ohne vorwarnung,als hätte gnadekeinen platz im vokabular. unter den füßengibt die überzeugung nach,jahrelang getragen,nun porös. die erde zeigt ihre dünne haut.überall bruchlinien.überall mögliches stürzen. innen beginnt etwas zu arbeiten,kein schmerz, eherein langsames aufweichender sicherheiten. gaben werden fragil.fähigkeit zieht sich ...
warum ist da etwas,und nicht nichts? nicht leere, kein schweigen,nur welt,die sich zeigtund doch entzieht. was bedeutet es,zu sein? im fluss der zeitals frage,die mitgehtin jedem schritt. menschsein –als ständige annäherung,zwischen möglichkeitund verschlossenem. die welt erscheintwie ein ruf,der nicht verstummt,wenn wir nicht antworten. sein ist kein besitzen,kein wissen,kein sichern es ist ...
einschlussweltenim innern draußen verschwimmen konturenhorizont dehnt sich lautlos ausblick ins unbestimmte hineinblickenins kristallene geheimniswo licht sich brichtund dadurch verdoppelt einblick ins eigene finger umfassengrenzen halten weltund nicht-welt gleich nahgleich fern ___ text u. bild m. w,
der morgen steht stillwie ein glas teeauf dem tisch der küche kein datum tanzt für dich.uhren halten nichts aus. zwischen teegeruchund dem ersten lichtliegt das alte gewichtnoch immer dort, wo es gestern lag. der käfig ist vertraut.seine streben tragen namendie nach vernunft klingen,nach sicherheit,nach so bin ich eben. der körper weiß mehr.er zählt nicht jahre,sondern ...
ein feiner körperhängtaus durchsichtigem vorhabenim restlicht des tages innen ein lichtaufrechtwie eine ideedie weißdass sie kommen wird tag und nachtgehen ineinanderohne worte schatten wird dünnermacht platz für farbe das glas ruhtlicht ist anfang beides zusammenarbeitet leisean demwas kommen will ____ text u. bild m.w.
dieses leise einverstanden seinmit dem staub auf der fensterbankund den schattendie am nachmittagüber innere wände ziehen es muss nichts glänzendamit es wahr wird freudekommt nicht laut sie sitzt am rand des blickswenn das lichtein blatt nur streiftund darauseine ganze geschichte macht sie fragt auch nichtwas bleibt und warum innerer friedender den lärm im kopffür einen momentdurchs offene ...
schwer gestörte stimmenim wind der leeren felder. zwischen den wörternein raum aus asche.innenräume,in denen das vertrauen verbrannt riecht. bewusstsein liegt offenwie ein werkzeug,falsch geführt.kein licht,nur funktion. alles scheint durchzogenvon einem alten hunger,der sich tarnt als sinn,als licht,als richtig. wo heilung behauptet wird,entsteht druck.wo bedeutung ausgerufen wird,wächst ...
manipulative schattenschieben sich über den bodenals würden sie nach verborgenen türen suchendie jemand in ihrer kindheithastig zugeschlagen hat stimmen liegen dortwie alte instrumenteleicht verstimmtaber immer bereiteine ganze szenerie zu färben jezebel, im halbdunkelals duft aus kontrolledie sich um worte legtbis sie glänzenund dann den ton wechselnein hauch von samtgefüllt mit ...
gebaut aus gläsernen wänden,namen von dingen,beschriftungen auf luft. das unsichtbare gitterbesteht aus vertrauten worten,aus erklärungen,die sich aneinander schmiegenwie zähne. je mehr wissen,desto enger der raumein geflecht aus begriffen,die kein tor kennen. doch in der stille öffnet sich etwasohne tür ohne schlüssel. ein raum ohne begrenzung,den nur das loslassen betrittund die frage die ...









