übergang

übergang

der morgen steht stillwie ein glas teeauf dem tisch der küche kein datum tanzt für dich.uhren halten nichts aus. zwischen teegeruchund dem ersten lichtliegt das alte gewichtnoch immer dort, wo es gestern lag. der käfig ist vertraut.seine streben tragen namendie nach vernunft klingen,nach sicherheit,nach so bin ich eben. der körper weiß mehr.er zählt nicht jahre,sondern ...
restlicht

restlicht

ein feiner körperhängtaus durchsichtigem vorhabenim restlicht des tages innen ein lichtaufrechtwie eine ideedie weißdass sie kommen wird tag und nachtgehen ineinanderohne worte schatten wird dünnermacht platz für farbe das glas ruhtlicht ist anfang beides zusammenarbeitet leisean demwas kommen will ____ text u. bild m.w.

wohlbefinden

dieses leise einverstanden seinmit dem staub auf der fensterbankund den schattendie am nachmittagüber innere wände ziehen es muss nichts glänzendamit es wahr wird freudekommt nicht laut sie sitzt am rand des blickswenn das lichtein blatt nur streiftund darauseine ganze geschichte macht sie fragt auch nichtwas bleibt und warum innerer friedender den lärm im kopffür einen momentdurchs offene ...

leere felder

schwer gestörte stimmenim wind der leeren felder. zwischen den wörternein raum aus asche.innenräume,in denen das vertrauen verbrannt riecht. bewusstsein liegt offenwie ein werkzeug,falsch geführt.kein licht,nur funktion. alles scheint durchzogenvon einem alten hunger,der sich tarnt als sinn,als licht,als richtig. wo heilung behauptet wird,entsteht druck.wo bedeutung ausgerufen wird,wächst ...

jezebel und leviathan

manipulative schattenschieben sich über den bodenals würden sie nach verborgenen türen suchendie jemand in ihrer kindheithastig zugeschlagen hat stimmen liegen dortwie alte instrumenteleicht verstimmtaber immer bereiteine ganze szenerie zu färben jezebel, im halbdunkelals duft aus kontrolledie sich um worte legtbis sie glänzenund dann den ton wechselnein hauch von samtgefüllt mit ...

gedankenräume

gebaut aus gläsernen wänden,namen von dingen,beschriftungen auf luft. das unsichtbare gitterbesteht aus vertrauten worten,aus erklärungen,die sich aneinander schmiegenwie zähne. je mehr wissen,desto enger der raumein geflecht aus begriffen,die kein tor kennen. doch in der stille öffnet sich etwasohne tür ohne schlüssel. ein raum ohne begrenzung,den nur das loslassen betrittund die frage die ...

die wand

als sammlervon fragenund anderen unregelmäßigkeiten hier graben erinnerungentiefe behausungenfür das,was kaum noch jemand lesen kann der steinspricht in musternund lächelt,an stellen,wo man keine antwort erwartet das lichtsortiert die verbliebenen rätselund pflanztein bisschen ahnung, wer sich die hände schmutzig macht,findet im felsoft die stelle,wo das eigenein der stille beginntund ...

wer träumt …

ist gesegnetsagt der mondzu den schatten, die versuchenleise zu verschwimmen hier, wo das wachenzu dicht,zu laut geworden istwandeln die träumeals hauchdurch offene fenster, sie segnen das vergessenund feiernmit jedem,der es wagtzu fliegen wer träumt,wird nicht gemessenan dem, was warimmer an dem,was möglich bleibt. ______________ text u. bild m.w.

glasklar

wände die darüber nachdenkenwie das wetter schmeckt vermutlich nach verlegtem blau fenster arbeitenan revolutionären linien finden fädenim raumformen darausein nest aus möglichkeitund nennen es wir die wahrheitschwebt loseam rand der raum erklärt sichnebenbei zur kante der mittegähnt freiheit der blick folgtverliert sichmagnetischzurück ins bekannte jede linieeine stimme jede spurein argument ...
cyanblaues feld mit feinen punktlinien und spuren, stille weite, zartes netz aus lichtpunkten, ruhig und offen

wähle weise

komm zurück aus den falten des himmelslass die gerüchte im nebel liegen leg die stirn ins kühle blauwo gedanken zu vögeln werden gib dem schweren neue namennamen, die sich im flug auflösen keine spiegel heutenur der mond, der dich von innen kennt zuwendung ist diesmal kein spiegelsie wartet nicht auf ein gesicht lass nähe dich finden wähle dich, leisewie man einen mantel schließt folge dem ...