kontemplation

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Person steht allein auf einer Felskante vor weiter Gebirgslandschaft unter klarem Himmel – Symbol für innere Stille und Weite.

am rand

einfach stehen,kein standpunkt. der körper wirftkein gewicht,nur schatten. was hält,wenn du loslässt? erinnerung,ein lufthauchder nicht zurückweht. sie legt sich ab,wie staubim licht,nicht fest,nur sichtbar. bedeutungverflüchtigt sich,wie ein wortdas nicht ausgesprochen werden will. ich,ein nachklangmeiner eigenen absenz. kein wissen,nur windedie wehen,ohne zu fragenwohin. was bleibt,wenn das ...
Reflexion von Blättern in einer dunklen Pfütze im Abendlicht, fragmentiert und geheimnisvoll.

unbemerkt

licht liegtim wasser,nicht tief,aber schwer. zweimal gesehen.einmal echt,einmal rückwärts. die blätterwissen nichts davon,dass sie gespiegelt werden. sie zeigen sich,weil sie nicht wissen,dass jemand schaut. die welthockt in pfützenund wartetauf blicke,die fragen,aber nichts wissen wollen. ein ast streckt sichins nasse schwarz,als wüsste er,dass spiegel lügenund dabeimehr zeigenals die ...
Schatten eines Rohrkreuzes auf einer Wand – symbolisiert stille Präsenz, Trennung und Durchlässigkeit zugleich.

flirren

es gab nie zwei und doch haben wir grenzen gemaltauf wasser,weil uns das festland zu flüchtig war wir sagten: hier endet das ichund dort beginnt gott und dazwischen:die stille,die wir mit gebeten tapezierten die erde hat sich nie gespaltenaber unser blickimmer scharf genugum trennlinien zu erfinden wir gaben namen,bis alles namenlosekeine luft mehr bekam wir nannten es geist,wenn es zu ...