Kontrolle

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Was wenn der Schatten des anderen das eigene Licht aufleuchten lässt, bis er selbst leuchtende samtene Dunkelheit wird? Fruchtbar statt furchtbar. Nahbar statt distanziert

Dann wäre der Schatten kein Makel mehr, kein dunkler Fleck auf der Tapete des Selbstbilds. Dann wäre er Resonanzraum. Ein dunkler Raum, in dem das Licht erst merkt, dass es Licht ist, weil es nicht dauernd in der eigenen Helligkeit ertrinkt. Der Schatten des anderen. Das klingt nach Bedrohung, nach Überlagerung, nach jemandem, der sich vor deine Sonne stellt. Aber oft ist es genau ...

Was, wenn das Ungefähre weitaus ungefährlicher ist als das vermeintlich Gewusste, wenn das Ungesicherte dem Leben selbst folgt, stillschweigend, weil unbedarft?

Dann wäre das Ungefähre nicht der schlampige Kumpel der Wahrheit, der mit Kaffee auf dem Hemd zu spät zur Wirklichkeit kommt. Dann wäre es ihr heimlicher Beschützer. Einer, der nicht imponieren will, einer, der einfach neben dir geht und dafür sorgt, dass du nicht an der nächsten Ecke in deine eigenen Gewissheiten rennst. Das vermeintlich Gewusste dagegen tritt oft auf wie ein Ordnungshüter. ...
Dunkle, wogende Gewitterwolken, die bedrohlich und bewegend zugleich wirken – eine visuelle Metapher für überwältigende Emotionen.

überwältigend

emotionalisierungist keine beiläufige bewegungsie ist strategie. nicht die wahrheit überzeugt,sondern das beben,das durch deinen Körper geht,wenn ein impuls trifftbevor du denken kannst. du glaubst zu wählen,doch du reagierst. nicht ratioführt dich,sondern das gefühlin deinem körperausgelöst,gelenkt,geplant. gefühle brauchen keine fakten,sie brauchen richtung. eine welle,ein schock,ein ...
Abblätterndes Plakat mit dem Text „für alle“ auf blauem Grund

sprache

als schlüsselund als mauer. man sagt „liebe“und meint gehorsam.man sagt „freiheit“und meint bindung.man sagt „wahrheit“und meintnur das,was nicht hinterfragt werden darf. es klingt vertraut.aber es meint etwas anderes.und genau dasmacht es so gefährlich. wer die sprache nicht spricht,gehört nicht dazu.wer sie spricht,verlernt zu fragen. bedeutung wird verschoben,sanft, schleichendund ...
Abstraktes Gemälde in Braun-, Grün- und Beigetönen, das an organische Strukturen und zellartige Muster erinnert.

blase

sie schützt.vor dem eindringendes anderen.des fremden.des unbequemen. sie fühlt sich durchlässig an,doch sie ist dicht.undurchdringlichfür widerspruch.für wirklichkeit.für die fragenach sich selbst. man nennt es wahrnehmung,meint aber:filter.meinungenmit lila seidenfutter.illusionenaus energiearbeit. vibrierend,kein Schmerz kommt durch. die eigene realitätwird zur hülle,zur haut,die nichts ...
regengetränktes fenster vor verschwommener landschaft – stille und unschärfe im übergang

ohnmacht

spricht nicht sie fälltin den raumzwischen willenund wirklichkeit wenn der willeden griff verliertund das festhaltenin sich zusammenfällt sie lehrt nichtindem sie zeigtsondernindem sie nimmt nimmtdie kontrolledas wissenden plan und lässtnur atemnur wartennur sein ein lehrerohne stimmenur mit dem schattender eigenen grenzen ohn-machtist auchmöglichkeitzu hörenwas sonstübertönt wird ein stiller ...
Gefrorene Eisschicht über grünem Gras – ein Sinnbild für Selbstschutz, der das Leben zurückhält.

vorsicht

ein paradoxaus angst geboren.eine rüstungaus erwartungsmanagement. eine formvon hoffnung,die nicht wagt,zu hoffen. wer das schlimmste denkt,bereitet sich vor.immer.auf verlust,auf fall,auf enttäuschung. und nennt das vorsicht.realismus.abgeklärtheit. und was passiert,wenn es gut wird?kann man es dann glauben?annehmen?halten? wer im sturm lebt,traut dem sonnenstrahl nicht.sucht im hellenden ...