Stille

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niedrige weiße tür in grauer wand, rostnarben und gras am sockel, stille, zurückhaltend, reduziert

verrat

hinter verschlossenen türen wächstein zweifelwie eine dunkler traumabgewandt vertrauen ist ein schlüssel,der dich öffnetwie ein leises einrasten im inneren gelenk verrat ist eine kante,die später bluteterst streicht sie glattüber die haut des glaubens zwischen beidem eine schwelleschmal wie ein ungesagtes ja man bleibt davor stehen,mit taschen voller möglichkeiten dann bewegt sich etwas die ...
zarte rosa blüte frontal, offene mitte in dunklerem rot, weiches grün im hintergrund, ruhig und reduziert

zeugen

öffnen geschieht leiser als denkeneine lippe aus licht, die sich ans innen erinnert wachstum ist ein langsames jadas weiter wird, ohne fragen fern vom verstand wächst die zeit nach außenund wandelt das ungesagte in farbe auch unbeobachtet hat das leben händees hebt die ränder an, bis eine mitte entsteht blühen ist kein auftrittnur die stille, die überläuft ein kleiner raum, der größer wirdein ...

verschiebung

die zeit ist nur ein vorwandein schleier zwischen zuständen veränderung geschieht nichtsie geht überim augenblick des erkennens da gibt es keine streckekein wartennur das leise kippenvon wirklichkeit unzählige versionenliegen übereinanderwie durchsichtige häuteund du kannst jede berührenindem du anders hörst irgendwoein dudas schon angekommen istkein lautes rufen andershellerschwerelos ...

w orte

überwuchert von bedeutungenfrequenz erhöhungaufstieg erleuchtung liebe ein theater aus spiegelnin dem jede rollezugleich gespielt wird kein zielkein zwecknur ein ständiges strömenein schimmern im feld nicht erwachennicht rettennicht erheben nur wahrnehmensich bewegendurch bilder aus licht und staub das spiel kennt keinen ausgangkeinen abspannes trägt sich selbstdurch freude und mühedurch ...
leben

leben

kannst du davon lebenist keine fragesondern ein reflexein ablenkungsmanöverder verstand, der sicherheit suchtder vergleichtund eng macht lebenist keine einkunftkein saldokein ja und kein nein leben ist ein stromeine kreative spannungdie durch jeden körper fließtununterbrochenunausweichlich kunst macht diesen strom sichtbarschneidet kleine rissein die scheinbar feste haut der weltzeigtdass das ...
guttun

guttun

immer wieder dieses wortguttunals ob nähe sich verteilen ließewie spielfiguren auf einem brett doch das leben schiebt selbstleise und unbeirrbarbegegnen geschiehtnicht im plansondern im zufallim übergang wer bleibt, wer gehthat eine eigene zeitunabhängig vom willenunabhängig von deutung kein mensch bringt licht oder schattener trägt nur sichwas strahlt, was störtwächst aus der eigenen ...
anzeichen

anzeichen

ein leiser rufkein feuerwerkkein donner nur dieses kaum hörbare ziehendas dich mitten in dein eigenes zentrum stellt häute fallen abmasken lösen sichwie staub im wind räume die einst deine heimat warenfühlen sich fremd anwie alte kleiderdie der körper nicht mehr kennt es ist kein werdenes ist ein erinnernan das was nie verschwunden war die vergangenheittritt zurücknicht im zornnicht im ...
realität

realität

nichts ist realer als man selbst,sagt eine stimme,die aus der tiefe kommt,als wäre da ein kernder sich nicht verschieben lässt doch was,wenn das selbst nur schichten trägtaus erinnerung, wunsch und widerstand,ein sediment aus allem,was gesagt wurdebevor man sprach die hand, die sich hebt,ist echtund doch nicht begreifend das gesicht im spiegelspiegelt nichtwas innen wohnt das realeist nicht ...
grüner grund

grüner grund

auf einer gefalteten flächeruht das gewicht zweier welten sie halten sich nicht festsie fallen auch nicht eine stillein zarter spannung die zartheit dieser berührungentsteht nicht aus absicht,sondern aus notwendigkeit nur das irritierend edas sich verliertim gegenseitigen halten etwas uraltes gleitetüber das jetzt und bleibt als spurauf grünem grund liebe als langsamesumkreisen des schwerpunkts
klarheit

klarheit

manchmalist klarheit nur die kunstnicht zu zerfallen ein stillgelegter alarmder so klingtwie stärke muster lesenzwischen worten atmendurch blicke wandernals wäre das überlebeneine choreografie nicht weil jemand zuschautsondern weil niemand da warder bleibt zu früh gelerntwann ein raum kipptwann eine stimme nicht mehr trägtwann stilleschneidet dannzu offenwie ein fenster bei sturmzu ...