schmeckt nach metall
im zahnfleisch der stunden

sie sitzt
nicht
sie lauert

auf kanten
zwischen jetzt und
fast nicht mehr

keine tür
kein anklopfen

sie ist
wo kein schatten hinkommt
und der blick
den eigenen körper verliert

hände
werden zu uhren
haut
zu speicher

gegenwart ist
das, was
nicht ausweicht

nicht lindert
nicht fragt

ein zartes, steinernes
bleiben

das knirscht
wenn stille sich dehnt

und doch
hält

wie
nichts anderes

je hielt

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text u. bild m.w.