zwischen zustimmungund widerstandkein mittelweg eine schichtentzogen dem spiel nicht mitnicht gegensondern unterhalb der liniewo bedeutung gemacht wird wer kraft berührtverlängert ihren arm wer angst berührttritt ein in die schleifeaus bild und gegenbild der dritte wegkein wegeine haltungein nicht-greifeninmitten des drängens nicht verweigerungnicht fluchtein ruhenunter dem schrei keine ...
ist keine sachekein objekt,das abgeschlossen werden kann sie ist zustandraum,der sich nur öffnet,wenn zeit nicht als mittel,sondern als begleiter verstanden wird kunst ist:zeit mit zeit zu verbindennicht um etwas zu erreichensondern um da zu seinim tun selbst ein strich,ein wort,ein tonnicht aus absichtsondern aus anwesenheit jede bewegungeine form von fürsorgejede pauseein zeichen von ...
die sich wie ein schwereloser tondurch die luft schleicht,und für einen momentist alles still,bis sich die antwortin den raum breitet. der tag ist noch nicht geformt,die möglichkeiten liegen wie sand,die durch die finger rinnen,und dochfühlt es sich an,als ob jedes körnchenetwas in sich trägt. vielleicht ist es das,was nicht sofort greifbar ist,aber irgendwo fließt,wie der wind, der sich in ...
es ist kein fehler,nicht zu passenin die muster fremder erwartung.kein makel,wenn sich das eigenenicht in jedermanns wortschale gießen lässt. manchmal ist ein neinein heimliches jazum ungefähren selbst. und nicht jeder spiegelverdient dein gesicht,nicht jede stimmedeine reaktion. es gibt schönheiten,die sich nur bei gegenlicht zeigen,wahrheiten,die auf seltsamen zungen tanzenwie fremde ...
emotionalisierungist keine beiläufige bewegungsie ist strategie. nicht die wahrheit überzeugt,sondern das beben,das durch deinen Körper geht,wenn ein impuls trifftbevor du denken kannst. du glaubst zu wählen,doch du reagierst. nicht ratioführt dich,sondern das gefühlin deinem körperausgelöst,gelenkt,geplant. gefühle brauchen keine fakten,sie brauchen richtung. eine welle,ein schock,ein ...
deine unschuldist dir abhandengekommen. sie wurde dir ausgetriebenwie ein fehler. du hast gelernt,dass fühlen gefährlich ist,dass zweifeln schwach macht,dass falsch seinein zustand ist,kein missverständnis. du wurdestan eine welt gewöhnt,die in tiefer schuld lebt,weil sie an schuld glaubt. nicht aus reue.aus struktur. eine schuldordnung,die alles kenntaußer vergebung. sie spricht vom ...
ist kein besitz.kein raum,den man mietet. sie ist.unbeeindruckt.ungefärbt.unabhängig von dir. was du siehst,ist nie sie.es ist dein blick.dein winkel.dein licht. deine geschichtewebt sich hinein.dein schmerz.deine hoffnung.dein hungernach sinn. du sagst:das ist meine realität.aber es ist nurdeine linse.nicht der stoff,durch den du siehst. es gibt kein eigentuman dem,was ist. nur zugang.nur ...
als schlüsselund als mauer. man sagt „liebe“und meint gehorsam.man sagt „freiheit“und meint bindung.man sagt „wahrheit“und meintnur das,was nicht hinterfragt werden darf. es klingt vertraut.aber es meint etwas anderes.und genau dasmacht es so gefährlich. wer die sprache nicht spricht,gehört nicht dazu.wer sie spricht,verlernt zu fragen. bedeutung wird verschoben,sanft, schleichendund ...
es beginnt oft leise.mit aufrichtigkeit,mit ideal,mit einem inneren nicken. ein schritt.noch einer.ein richtiger weg,scheinbar. doch gute vorsätzewerden schnell zu deckschichten.und unter der pflasterungbeginnt das vergessen. was lebendig war,wird zur routine.was bedeutung trug,zur norm. und irgendwannläuft man weiter,weil alle laufen.nicht weil es noch sinn macht. aus pfadenwerden ...
einzig wer falsch beschuldigt wurdekennt die architekturder verzerrung. weiß,dass wahrheit kein licht ist,sondern ein ort,der plötzlich verschwindet,wenn viele mit fingern zeigen. er erfährt,wie leicht wirklichkeitumgeschrieben wirdnicht durch macht,sondern durch mehrheit. was bleibt,ist kein glauben mehr,nur wissen. nicht das ruhige wissender überzeugten,sondern das brennende wissender ...









