im kopfein klangkörper aus zersprungenem licht keine ordnungkein stillstandnur bewegung gedanken fallen wie regen auf spiegelverzerren das selbstvervielfachen die stimmenkeine führt die weltein labyrinth aus möglichkeitenjede tür offenjede richtung gleichzeitig es gibt keine mittenur driftein taumeln zwischen funkenund vergessen und dochsind da momentein denen das chaos ...
isoliertheitzuerst wie glaskaltunbegehbarein zwischenzustandaus stummem druck doch wenn die stillesich nicht länger gegen dich lehntsondern in dir zu wandern beginntwird aus der wandein raum einsamkeitnicht als gegenteil von nähesondern als tiefedie trägt eine form von innendie nicht ruftaber antwortet hierim gedämpften lichtbeginnt das denken zu wurzelnnicht als konstruktionals gewachsenes ...
jedes mal, wenn wir die erinnerung berühren, wirkt sie wie ein druck, immer wieder neu gesetzt, bis der raum zwischen den zeilen zu einem wunden punkt wird. wir leben in der wiederholung, nicht in der vergangenheit. die vergangenheit ist tot, wir holen sie immer wieder ins ...
offen zu seinheißt nicht,alles aufzunehmen. bedeutet nicht,sich selbstzu überhören. zwischen empathieund entgrenzungliegt ein feiner riss. manchmaltritt etwas ein,das nicht bleiben mag. manchmalbleibt etwas,das schon längstverloren hat,was trägt. durchlässig zu seinheißt auch,durchzulassennicht alles festhalten,nicht alles erklären. nur spüren,was still macht,und was verschwindet,wenn du ...
hauchgewebe spannt sichüber eine welt, die sich nicht entscheiden willzwischen anwesenheit und rückzug der himmeleine haut aus verdünntem bewusstseinzugleich fläche und fallwie das innen einer pupillekurz vor dem vergessen in der tiefenebelsehnen, lockendwie briefe in einer anderen sprachenicht lesbarnur erfahrbar an den rändern ein baum stehtwie ein erinnerungsträgeran das, was nie begann. ...
alles, was jetzt hier ist, darf da seinnicht weil es passtnicht weil es gewünscht istsondern weil es bereits da ist spiritualität beginnt nicht mit einem glaubennicht mit einer übungnicht mit einem weg, der gegangen werden musssondern mit einem einverstandensein mit dem, was istjetztohne vorgabeohne richtung sie ist nicht das lichtnicht der friedennicht die stillesondern das jadas allem ...
die wirklichkeitaufgeweicht hineingelegtin einer pfütze geliehener himmelfür einen augenblick liegt die welt offen nicht da wo die augensie vermuten wolken treibenunter den füßenbaumkronen wachsennach unten ein schwebenzwischen den rändernvon oben und untenvon schein und schleier eine hautaus erinnerunggetragen vom regen nichts ist falschnur verschoben die spurenzeichnen kein ziel ein ortder ...
das land liegt wie ein geöffnetes ohrein horchen ins ungeformteins fast wolkenverziehen sich zu sprechfaltenin denen der himmelnicht antwortet, sondernumschlägt es ist als würde das lichtetwas zurücknehmendas nie gegeben warals strecke sich die fernenach innen die gräser biegen sichnicht vor dem windsondern unter einem druckaus richtungslosigkeit etwas ziehtnicht nach vorn, nicht ...
auf wassern,auf federn,auf einem licht,das keine quelle kennt.ich liege auf dem,was die zeit vergessen hatein stilles fließen ohne ufer. die vögel wissen es.sie gleiten.ihre flügel sind briefe an das oben,das niemand liest. ein federstrich im himmel,ein gedanke,der nicht gedacht werden will. ich selbst bin schwerelos.leer. meine hautein gedicht,das der regen löscht. meine kleidungschlaf aus ...
das leben hält den atem anmit einem lautlosen kippen vorhang zur seitedas große spiel: bloß lichtstaubnebelkein applaus nur ein abgeräumter altarwo die alten namenin sich zusammensinkenerfolg. bedeutung. kontrolle.wie statuen,die vergessen haben, warum sie einst verehrt wurden nichts bleibtund dochdiese leere ist kein lochsie trägt ein zustandwie erde,die auf das nächste samenkorn wartet kein ...









